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Sonntag, 29. Oktober 2017

Die Lange Erde - Rezension

Die Lange Erde
Terry Pratchett und Steven Baxter


Klappentext:
Es gibt unendlich viele Welten zu entdecken. Sie sind nur einen kleinen Schritt entfernt ...

Ein kleiner, angekokelter Plastikkasten, ein paar Drähte, ein Schalter, eine Kartoffel ... Als die Polizistin Monica im Jahr 2015 in den verkohlten Ruinen eines Hauses auf diese eher zweifelhafte Apparatur stößt, ahnt sie nicht, dass der Prototyp einer bahnbrechenden Erfindung vor ihr steht. Denn der kleine Kasten ist ein Wechsler, mit dem es von nun an möglich sein wird, in die „Lange Erde“ hinauszutreten: eine unendliche Abfolge von parallelen Welten, von Menschen unbewohnt. Schon bald setzt auf der alten Erde ein wilder Goldrausch ein. Denn die Lange Erde birgt unendliche Möglichkeiten – und unendliche Gefahren ...

***
Eins vorab: Ich bin kein großer Pratchett Fan, obwohl seine Scheibenwelt-Romane unbestreitbar sehr witzig sind. Von Baxter habe ich noch gar nichts gelesen. Ich konnte also recht unvoreingenommen an diese Reihe herangehen.
Wer hier einen Scheibenweltroman erwartet, hat sich leider im Buch geirrt. Die Lange Erde ist kein lustiges Buch. Es steht eher in der Tradition eines Larry Niven.
Das hier ist eine Verhaltensstudie. Was wäre, wenn (fast) jeder von uns die Möglichkeit hätte, einfach wegzugehen und woanders neu anzufangen. Nicht einfach nur im Nachbarort, sondern auf einer unberührten Erde. Den Autoren gelingt es sehr glaubhaft, menschliches Verhalten in solchen Sondersituationen aufzuzeigen.
In dem Buch passiert nämlich genau das. Die Erde hat unendlich viele vom Menschen unberührte Schwesterwelten, die nur einen Schritt entfernt sind.
Wir begleiten unterschiedliche Personen, die sich mit diesen Möglichkeiten arrangieren und erleben mit, was sie daraus machen. Die Haupthandlung liegt bei Joshua. Er ist ein natürlicher Wechsler und scheint ein besonderes Gespür für die Lange Erde zu haben. Das weckt natürlich die Aufmerksamkeit und Begehrlichkeit diverser Behörden ect..
Er macht sich mit Lobsang, einem Computerprogramm mit Persönlichkeitsrechten, auf den Weg, die Lange Erde zu erforschen.
Dabei wird es nie ein Aktionroman, sondern bleibt in vielen Ansätzen sehr philosophisch und nachdenklich stimmend.

Das Buch hat zwei "Enden". Das erste Ende hätte ich mir etwas stärker ausgearbeitet gewünscht, das bleibt meines Erachtens zu diffus. Das zweite - endgültige - Ende knallt dafür.
Trotz zwischenzeitlicher Längen und kleiner Logikfehler, finde ich das Buch sehr gut.

Fazit:
Wer nachdenkliche Sience Fiction mag, ist hier genau richtig.
Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil, obwohl der Titel: „Der Lange Krieg“ mich nicht unbedingt zum Lesen anregt.

**
Ich verlinke, also beinhaltet dieser Post Werbung!

Titel: Die Lange Erde
Verlag: Goldmann
Seiten: 480
ISBN: 978-3442481965


Bewertung: 4 von 5 Sternen

***

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