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Sonntag, 7. Mai 2017

Aranea Hall - Rezension

Aranea Hall
von Susanne Gerdom



Klappentext:
Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?


***

Liv ist anfangs ein ausgesprochen pubertäres Gör, das bei mir nicht viele Pluspunkte landen konnte, da sie sich allem und jedem aus Prinzip verschließt. Dadurch ist sie sehr einsam und es fällt ihr schwer Fuß zu fassen. Anfangs ist sie auf dem Tripp, das sie die Insel so schnell wie möglich wieder verlassen will, tut aber aktiv nichts dafür. Sie hätte mehrere Möglichkeiten einen Rauswurf zu provozieren. Also nehme ich an, dass sie nur sich selbst gegenüber das Gesicht wahren muss.

Leider bleibt der Internatsalltag recht blass. Es werden jede Menge spannender Unterrichtsfächer angekündigt, die aber leider nur kurz gestreift werden. Man erfährt nicht viel darüber.


Nach einer relativ langen Einführungsphase nimmt die Geschichte dann Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich. Liv bekommt endlich Tiefe und ist mir damit näher gekommen. Susanne überrascht den Leser das eine oder andere mal völlig. Mich hat sie auf jeden Fall etliche male aufs Glatteis geführt.


Ich mag Urban Fantasy, leider lassen aber die Fantasy-Elemente in diesem Buch lange auf sich warten. 

Alles in allem wieder ein spannendes Buch einer tollen Autorin. Ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird, sonst ist der Anfangsteil des Buches etwas zu lang.Das aktionreiche Ende lässt auf jeden Fall genug Raum für Spekulationen, wie es weiter gehen könnte.

Fazit:
Die Sprache ist gewohnt gut, das Cover passt absolut zum Buch, ist aber nicht so ganz meins.

Trotz anfänglicher Länge und einer anfangs wenig sympathischen Hauptperson ein durchaus lesenswertes Buch, das mich am Ende total gepackt hat und Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass es keine klare Abgrenzung zwischen schwarz und weiß gibt. Es bleiben viele Grautöne, weil auch die "Guten" jede Menge Dreck am Stecken haben.

***

Titel: Aranea Hall
Autor: Susanne Gerdom
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
ISBN: 
978-3764170707

Bewertung: 4 von 5 Sternen

***

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